1) Im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt. 

Er pfleget und pflanzet all’ Bäume und Land. 

Er ackert, er egget, er pflüget und sät,
und regt seine Hände gar früh und noch spät. 


2) Den Rechen, den Spaten, die nimmt er zur Hand 

und setzet die Wiesen in ebenen Stand;
Auch pfropft er die Bäume mit edlerem Reis’
und spart weder Arbeit, noch Mühe, noch Fleiß.

 

3) Die Knechte, die Mägde und all sein Gesind’, 

das regt und bewegt sich, wie er so geschwind;
sie singen manch’ munteres, fröhliches Lied,
und freun sich vom Herzen, wenn alles schön blüht. 


4) Und ist dann der Frühling und Sommer vorbei,
so füllet die Scheuer der Herbst wieder neu;
und ist voll die Scheuer, voll Keller und Haus,
dann gibt's auch im Winter manch fröhlichen Schmaus. 


Erschienen bei Josef Pommer 1905