1) Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp klapp.

Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach, klipp klapp.

Er mahlet uns Korn zu dem kräftigen Brot,

und haben wir solches, so hat's keine Not.

Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!


2) Flink laufen die Räder und drehen den Stein, klipp klapp,

und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein, klipp klapp.

Der Bäcker dann Zwieback und Kuchen draus bäckt,

der immer den Kindern besonders gut schmeckt.

Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!


3) Wenn reichliche Körner das Ackerfeld trägt, klipp klapp,

die Mühle dann flink ihre Räder bewegt, klipp klapp.

Und schenkt uns der Himmel nur immerdar Brot,

so sind wir geborgen und leiden nicht Not.

Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!



 Ernst Anschütz zugeschrieben